Heizölpreise

Heizölpreise
Die Heizölpreise sind ständigen Schwankungen unterzogen und variieren nicht nur von Anbieter zu Anbieter, sondern auch nahezu von Tag zu Tag, weil sie an den Börsen ermittelt werden. Die Preisschwankungen auf Grund des Zeitpunkts sind dabei größer als die zwischen den einzelnen Anbietern. Wer also günstig Heizöl kaufen will, für den ist es wichtiger die richtige Zeit zu erwischen, als zwischen den Anbietern zu vergleichen.
Zudem gibt es Preisunterschiede innerhalb Deutschlands, die auf die Besonderheiten der Versorgungslage in den unterschiedlichen Regionen zurückzuführen sind. im Allgemeinen liegen die Heizölpreise im Süden Deutschlands ein paar Prozent höher als im Norden des Landes. Die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Anbietern begründen sich insbesondere durch deren Einkaufsbedingungen bei ihren Bezugsquellen, ihren jeweiligen Kaufzeitpunkten und Frachtkostenkalkulationen.
Neben dem Weltmarktpreis für Öl hat auch der Wechselkurs zwischen Euro und Dollar einen großen Einfluss auf den Heizölpreis, da Öl am Weltmarkt in Dollar gehandelt wird. Angebot und Nachfrage bilden den Preis. Das Angebot wird geprägt durch die begrenzt vorhandenen Ölvorkommen, bestimmte maximale Förderungsmengen (z.B. aus geologischen Gründen) sowie durch die Investitionen der ölfördernden Länder. Die Nachfrage wird durch den Bedarf der Industrienationen bestimmt, man kann sagen je größer das Wirtschaftswachstum der Länder ist, desto höher ist auch deren Nachfrage. In den letzten Jahren war die Nachfrage nach Öl und Heizöl deutlich höher als die Menge, die gefördert wurde.
Den allergrößten Teil vom Heizölpreis machen die Steuern aus. Energiesteuern sind immer im Endpreis, den der Verbraucher zahlen muss, enthalten. Weitere Faktoren, die den Heizölpreis beeinflussen, sind z.B. politische Konflikte oder Unruhen und Umweltkatastrophen wie z.B. Erdbeben, Wirbelstürmen oder zuletzt die große Katastrophe in Japan.









